Physikalische Eigenschaften
Dennoch ist Kohlenstoffdioxid aufgrund der inneren Dipolmomente gut in Wasser löslich und absorbiert einige schmale Teile des elektromagnetischen Spektrums im Bereich der Infrarotstrahlung.Das Kohlenstoffdioxid-Molekül ist linear aufgebaut. Obwohl die Kohlenstoff-Sauerstoff-Bindungen polar sind heben sich deren elektrische Dipolmomente durch die Molekülsymmetrie nach außen hin gegenseitig auf, so dass das Molekül selbst kein elektrisches Dipolmoment aufweist.
Literatur
- Eike Roth: globale Umweltprobleme - Ursachen und Lösungsansätze. Friedmann, München 2004. (Treibhauseffekt, einschließlich seiner Verursachung und Diskussion des anthropogenen Einflusses.) ISBN 3-933431-31-X
Treibhausgas
Schätzung der Kohlendioxid-Emmission in der EU im Zeitraum von 1990 bis 2020 (Quelle: VGB e.V.)
Schätzung der weltweiten Kohlendioxid-Emmission im Zeitraum 1990 bis 2025 (Quelle: VGB e.V.)
Kohlenstoffdioxid absorbiert einen Teil der Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung), während kurzwelligere Strahlung, beispielsweise sichtbares oder ultraviolettes Licht, passieren kann. Diese Eigenschaft macht Kohlenstoffdioxid zu einem so genannten Treibhausgas.
Von vielen wissenschaftlern wird die Hypothese vertreten, dass eine vom menschen verursachte Zunahme der Treibhausgase in der Atmosphäre zum so genannten anthropogenen Treibhauseffekt führe, der einen Klimawandel (globale Erwärmung) zur Folge habe. Einen wesentlichen Beitrag dazu leiste das CO2, das durch die Verbrennung der fossilen Energieträger Erdöl, Erdgas und Kohle freigesetzt wird.
Während über die Reduktion des CO2-Ausstoßes weitgehend Einigung besteht (Kyoto-Protokoll), werden Verfahren zur CO2-Sequestrierung kontrovers diskutiert.
ob ein solcher nachweisbar ist, und damit die negativen Folgen der CO2-Freisetzung durch den menschen, wird allerdings von Klimakritikern bestritten, die daher auch entsprechende Umweltschutzmaßnahmen als unnötig ablehnen.Der Beitrag von CO2 zum Treibhauseffekt bzw.
In der Europäischen Union wird der Ausstoß von CO2 weiter zunehmen, obwohl durch die Verbesserung des Wirkungsgrades beispielsweise bei der Verstromung von Kohle im Elektrizitätswerk der spezifische Emmissionsgrad von 0,41 Millionen Tonnen CO2 pro Terawattstunde erzeugten Stromes im Jahr 2000 auf 0,36 Millionen Tonnen CO2 pro TWh im Jahr 2020 sinken wird.Den weltweit höchsten Kohlenstoffdioxidausstoß pro Einwohner haben die USA, Kanada, Finnland, Tschechien und Belgien (Stand 2002), wobei in Zukunft auch die stark wachsende Industrie asiatischer Staaten eine wesentliche Rolle spielen wird. Trotz dieser Maßnahmen wird angenommen, dass die Menge des von den Kraftwerken produzierten Kohlendioxides innerhalb der EU im gleichen Zeitraum von 1250 Millionen Tonnen auf etwa 1600 Millionen Tonnen zunehmen wird.
Umweltgutachter überprüft. unternehmen, die mehr benötigen, müssen zukaufen. Die Staaten wiederum teilen den unternehmen, die CO2 freisetzen, nur so viel CO2-Emissionsberechtigungen zu, wie erforderlich ist, um die CO2-Reduktionsziele im jeweiligen Staat zu erreichen.Seit dem 1. Januar 2005 besteht ein Europaweites CO2-Handelssystem Emissionsrechtehandel. Jeder Staat hat sich zu bestimmten Reduktionszielen verpflichtet. unternehmen, die durch Einsparmaßnahmen weniger Berechtigungen brauchen, als ihnen jährlich zugeteilt wurden, können diese Verkaufen. Am Ende eines Jahres muss jedes unternehmen angeben, wieviel CO2 es ausgestoßen hat und die entsprechende Anzahl von CO2-Berechtigungen wieder abgeben. Der CO2-Emissionsbericht der unternehmen wird vor Übergabe an die Behörde von unabhängigen sachverständigen, z.B.
25,-- Euro (Mitte Juli 2005) gestiegen und geben den unternehmen damit einen deutlichen Anreiz zur Reduktion der CO2-Emissionen innerhalb der EU-Länder.Die Preise für Berechtigungen zum Ausstoss von 1 Tonne CO2 sind von ca. (6,-- Euro Anfang 2005) auf ca.
in Deutschland an der Leipziger Börse (EEX) gehandelt.In Deutschland ist die zuständige Behörde die DEUTSCHE Emissions-Handelsstelle (DEHSt) neben den Landesbehörden, die für die Genehmigung und Kontrolle der Überwachung und Berichte zusständig sind. CO2-Berechtigungen werden z.B.
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